lavendelcreme
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Gesund sein, um leben zu können.

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Beinahe hätte ich L. getötet. Ich hätte auf sie aufpassen sollen. Aber wir spazieren immer auf diese Weise....ich machte mir keine Gedanken. Aber diesmal entschied sie sich anders.
Ich hatte Musik in den Ohren. " i want to wake up and know where i'm going....say i'm ready....say i'm ready...."
Ich hörte nichts. Ich achtete mich nicht. Ein Zug kam von der einen Seite. Als er vorbeibrauste, sah ich sie über die Gleise zu mir rüberlaufen. 10 Sekunden später folgte der Zug von der anderen Seite.

Mir war bewusst, was hätte passieren können. Aber es liess mich....relativ kalt.
Vielleicht liegt es daran, dass ich allgemein kein "was wäre wenn-Typ" bin. Was nicht ist, ist nicht.
Aber in diesem ziemlich offensichtlichen Fall ist diese Ausrede wahrscheinlich etwas zu einfach...


Kürzlich hatte ich einen schrecklichen Traum.
Ich war tot, aber das wusste ich erst nicht.
Strangulation. Selbstmord.
Polizisten waren in meinem alten Zuhause, um nach Beweisen für einen Selbstmord zu suchen. Meine Grosseltern halfen mit. Sie durchsuchten mein Zimmer, wühlten da und dort.
Ich war körperlos, niemand sah oder hörte mich. Ich wollte auf mich aufmerksam machen, sprach mit ihnen...aber keiner bemerkte mich.
Nach einer Weile liess ich mich hinter meiner Grossmutter nieder. Sie wurde plötzlich still, drehte sich um, und sah mir direkt ins Gesicht. Ihre Augen waren von einem weissen Schleier überzogen. Sie fragte etwas unsicher und doch bestimmt: "Lavendel...??" Ich schreckte zurück. Es war gruselig. Und doch freute ich mich wahnsinnig, dass sie meine Anwesenheit spürte. Dass es jemanden gab, der wusste, was Sache ist. Der wusste, dass ich nicht tot war...nicht so wirklich. Wir redeten miteinander, und ich meinte, dass die anderen Anwesenden sie bestimmt für bekloppt halten würden...wenn sie da so mit der Luft redete. Sie erwiderte, dass wäre sie gewohnt....schliesslich würde sie immer mal wieder Tante H. (die in Wirklichkeit noch lebt) ausgraben. .... - SCHOCK - .....

Dieser Traum war sehr beängstigend. Das "tot sein" fühlte sich so schrecklich an. Tot zu sein, und doch noch zu leben. Die Menschen zu sehen, die ich liebe...in ihrer Trauer...und mich nicht mitteilen können. "Hey, ich bin hier - es gibt mich noch....macht euch keine Gedanken!"

Und apropos Selbstmord: A. fuhr mit dem Zug nach Hause...sie spürte den kleinen Hupfer....über den Menschen.

Jeder Zehnte in unserem Lande begeht Selbstmord.
Vielleicht sollte man sich darüber mal Gedanken machen.
21.3.06 14:17
 


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